Betriebliches Eingliederungsmanagement: Anschreiben

BEM Anschreiben

Bild: Stephanie Hofschlaeger / pixelio

Wenn BEM-Maßnahmen in Bezug auf einen bestimmten Arbeitnehmer als positiv betrachtet werden, so muss dieser Arbeitnehmer darüber natürlich in Kenntnis gesetzt werden.

Doch wann muss dies durch wen und in welcher Form geschehen? Was gibt es hierbei zu beachten?

Bestandteile des Anschreibens

Natürlich sollte das Anschreiben den Umstand enthalten, dass man als Unternehmen gerne BEM-Maßnahmen mit dem Mitarbeiter besprechen möchte. Daher sollte es eine Einladung zu einem BEM Vorgespräch enthalten, inklusive Nennung der teilnehmenden Personen und eines Terminvorschlags. Nicht zwingend vorgeschrieben, bietet sich die Briefform an.

Weiterführende Informationen nicht vergessen

Hilfreich für das Verständnis des Mitarbeiters ist sicherlich auch eine Aufklärung, was BEM ist und weshalb es sich in diesem Fall eignet, die Arbeitsstelle zu erhalten. An dieser Stelle kann natürlich nur eine prinzipielle Erklärung erfolgen. Eine umfassende Besprechung sollte dann im BEM Vorgespräch selber stattfinden.

Ebenfalls sollten die Rechte und Pflichten des Mitarbeiters mitangesprochen werden (z.B. Nennung der Rechtsgrundlagen), die genaue Erläuterung folgt dann ebenfalls im Gespräch.

Weitere Details erfahren Sie im Praxis-Seminar „Das betriebliche Eingliederungsmanagement in der Praxis“ vom Verlag Dashöfer.

Leider gibt es für das BEM kein Musteranschreiben. Dies liegt darin begründet, dass jedes Unternehmen andere Rahmenbedingungen hat.